Doppelgewinner Klimaschutz ist die Aufgabe des Jahrhunderts

Eswar noch nie so leicht wie heute, das ökologisch Vernünftige zu tun.
Denn öko rechnet sich. Die Mehrheit der Menschen wird auf Ökoenergien
und bessere Energieeffizienz-Technologien umsteigen, weil sie Geld
sparen will.

In Deutschland lassen immer mehr Hausbesitzer ihre Häuser besser dämmen, weil die sich daraus ergebende Energieeinsparung schon mittelfristig billiger ist als die
alte Energieverschwendung. Es hat sich in Deutschland, Österreich und
in der Schweiz herumgesprochen, dass Energie sparen – Geld sparen heißt.
Kosten senken und Klima schützen passen prima zusammen.

Einer unserer Nachbarn in Lüneburg hat Jahre lang über unsere beiden
Solaranlagen für Strom und Wärme gelästert, jetzt steigt er selbst um.
„Die alte Energie ist mir zu teuer geworden“, argumentiert er heute.
Und Angela Merkel weiß: „Je länger man das Notwendige unterlässt,
desto teurer wird es später, das Unvermeidliche zu tun.“ Klimaschutz
kostet, das ist wahr – aber was kostet es, wenn wir das Klima nicht
schützen? Kein Klimaschutz kostet die Zukunft, hat die Kreditanstalt
für Wiederaufbau schon vor Jahren ihren Kunden vorgerechnet. D i e
Gesellschaften, die in den nächsten Jahrzehnten zu 100 % auf
Erneuerbare Energien umsteigen, werden morgen an der Spitze der
Weltwirtschaft stehen. Wer aber zu spät kommt, den bestraft das
Leben.

Jeder hat die Freiheit des Handelns.

Ein modernes Zukunftsmotto könnte heißen:

Bürger zur Sonne, zur Freiheit!
Denn Erneuerbare Energien bedeuten mehr Unabhängigkeit. Das wichtigste
Potential für Erneuerbare Energien sind Menschen, die mit dem
natürlichen Potential der Erneuerbaren Energien zusammenarbeiten. Das
Solarzeitalter bringt erstmals die Lösung der Energieprobleme für alle
Zeit. Öl, Kohle, Gas und Uran gehen allesamt bald zu Ende und werden vor allem
immer teurer – unbezahlbar für immer größer werdende Teile der Bevölkerung. Aber Sonne, Wind, Bioenergie, Meeresenergie, Wasserkraft und Erdwärme können wir noch fünf Milliarden Jahre nutzen – genau so wie es die Natur schon seit Jahrmillionen vormacht. Und sie werden immer preiswerter. Doch bis jetzt tun in keinem Land der Welt Politiker und Bevölkerung genug, um die Klimakatastrophe zu verhindern.

Wenn wir es aber tun, dann entstehen Millionen neue Arbeitsplätze, die solare Wertschöpfung bleibt in den Regionen, das regionale Handwerk profitiert, regionale Kultur und regionale Identität werden gefördert, die demokratische Kontrolle über die Energiebereitstellung wird endlich möglich und die Lebensgrundlagen heutiger und künftiger Generationen werden geschützt.

Die Aufgabe des Jahrhunderts heißt:

100-prozentiger Umstieg auf Erneuerbare Energien – und zwar weltweit.
Viele haben die neue Herausforderung begriffen: Die Investitionen in erneuerbare Energien sind im Jahr 2011 weltweit um 17 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 257 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das ist das Sechsfache der Investitionen des Jahres 2004 und fast das Doppelte gegenüber 2007, dem Jahr vor der weltweiten Finanzkrise.

Der solare Reichtum – Wohlstand für alle
Das Ölscheichtum Abu Dhabi gehört zu den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Es verdankt seinen riesigen Reichtum zu 98 % dem schwarzen Gold. Aber
ausgerechnet hier soll ab 2009 die erste solare Industriestadt der Welt
gebaut werden, Masdar. 47.500 Menschen und 1.500 Firmen werden im
Ölscheichtum zu 100 % mit Erneuerbarer Energie leben und arbeiten. Der
Leiter des Projekts, Sultan Al Jaber, ist sich sicher: „Eines Tages
werden alle Städte so gebaut sein wie Masdar. „Stadtplaner von Masdar
ist der bekannte englische Architekt Sir Norman Foster, der sowohl den
Reichstag in Berlin zu 95 % mit Erneuerbarer Energie versorgt wie auch
das Energiesparhochhaus der Commerzbank in Frankfurt geplant hat.

Foster: „Solararchitektur ist keine Modeerscheinung, sondern d i e
Überlebensfrage der Menschheit. „Das deutsche Solarunternehmen Conergy
baut das solare Großkraftwerk für die Sonnenstadt. Kann Masdar tatsächlich überall werden?

Sogar der Ex-Chef des größten europäischen Energiekonzerns, Wulf Bernotat, enthüllte eine kleine Sensation, als er kürzlich verriet, dass sein neugebautes Haus mit
Wärmepumpe und Solarzellen ausgestattet sei und er damit 80 % der
bisherigen Stromkosten einspare. Privat also nutzt der Ex-E.on-Chef
bereits die Sonne und ihre Kostenvorteile, während er seinen Kunden
noch immer überwiegend die alte und immer teurer werdende Energie
verkauft. Während der Ex-E.ON-Chef gelernt hat, dass ihm die Sonne nie
eine Rechnung schickt, kündigt er seinen Kunden auch in Zukunft
steigende Preise für Strom und Gas an. Wenn aber alle E.on-Kunden es
dem Ex-E.on-Chef nachmachen und auf Erneuerbare Energien umsteigen, ist
E.on bald nicht mehr der größte Energiekonzern in Europa.

Daran freilich ist E.on nicht interessiert und bestreitet deshalb noch immer
die Vorteile und die Riesenchance des solaren Reichtums dieser Welt.
Wulf Bernotat ist privat klüger, als sich sein Ex-Konzern nach außen gibt.

Aber die deutschen Stromkunden wachen allmählich auf und lassen sich nicht
mehr länger von den alten Energiekonzernen abzocken. E.on hat im ersten
Halbjahr 2008 über 200.000 Stromkunden verloren und Vattenfall klagt
über ähnliche Verluste. Über 80 % der Deutschen setzen für die Zukunft
auf Erneuerbare Energien.

Eine Vision – Europa im Jahr 2050:
Unser Kontinent ist zu 100 % auf Erneuerbare Energien umgestiegen.
Millionen Hausdächer und Hauswände erzeugen Solarstrom und Solarwärme.
Solare Großkraftwerke arbeiten in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland. Große Fabriken werden über große Wasserkraftwerke in Norwegen, Griechenland und Österreich mit Strom versorgt. Neubauten sind allesamt Solarenergie-Plus-Häuser. Millionen Landwirte sind Energiewirte geworden und kommen endlich ohne staatliche Subventionen aus. Die Akzeptanz von Windrädern ist nach dem japanischen und einem neuen Atomunfall in einem französischen AKW eine Selbstverständlichkeit.

Was viele befürchtet hatten, ist nicht eingetreten. Die Preise für Strom, Wärme
und Mobilität sind nicht ins Unendliche gestiegen wie im Jahr 2012 noch immer von interessierter Seite befürchtet worden war und die Europäer erfreuen sich weiterhin ihres
materiellen Wohlstands.
Die Menschen hatten den entscheidenden Vorteil der Erneuerbaren Energien verstanden: Sonne, Wind und Erdwärme schicken eben keine Rechnung. Ein mal investiert und aufgebaut, erwirtschaften sie ihre Investition bald herein und verdienen danach Geld, wie bei jeder anderen guten Investition auch. Und die Technik wurde dank der
Massenproduktion der erneuerbaren Energiesysteme immer preiswerter.

Die Machbarkeit dieser Vision wird im Jahr 2012 immer deutlicher, nicht nur
aus Klimaschutzgründen, sondern auch aus ökonomischen. Vor 15 Jahren
war eine Kilowattstunde Windstrom noch viermal teurer als heute. Eine
ähnliche Preisentwicklung ist für alle Erneuerbaren Energien absehbar.
In den letzten 10 Jahren aber haben sich die Preise für die alten
Energieträger mehr als vervierfacht. Doch der zurzeit noch hohe Preis
für Solarstrom sinkt um etwa 20 % mit jeder Verdoppelung der Produktion
von Solarzellen. Allein 2008 wuchs die Produktion von Photovoltaik-Anlagen um über 50 %. Im Bereich Ökostrom sieht es ähnlich aus. Der Verivox-Ökostrompreisindex fiel im Monat Juli auf durchschnittlich 24,3 ct/kWh, der bundesweite Durchschnitt bei der konventionellen Grundversorgung lag hingegen bei 26,7 ct/kWh. D.h. Ökostrom ist bereits heute günstiger zu haben als der dreckige konventionelle Strom. Also – warum nicht gleich heute umsteigen? – Dazu siehe Unten mehr …

Der mittlerweile verstorbene Dr. Hermann Scheer hat mit seinen Eurosolar-Fachleuten ausgerechnet, das das Land Hessen schon in fünf Jahren zu 100% mit Ökostrom versorgt werden könnte und Al Gore kommt zum Schluss, dass die USA innerhalb von 10 Jahren sämtlichen Strom erneuerbar produzieren kann. Damit Kraftwerksbetreiber und
Hausbesitzer, Bauern und Handwerker europaweit in Sonnen- und
Windkraftwerke, in Biogasanlagen und Geothermie investieren, sind
transeuropäische Hochleistungsnetze für elektrische Energie nötig. Mit
der heutigen Netzstruktur und den heutigen Bauordnungen ist die solare
Energiewende unmöglich. Die alten zentralistischen Energieversorger
haben bisher den Ausbau der Netze in dezentralen Strukturen verweigert.
Mit dem derzeitigen deutschen Stromnetz ist es nicht einmal möglich,
den Windstrom von der Nordseeküste ausreichend ins Binnenland zu
bringen.

Damit Unternehmer in neue transeuropäische Netzstrukturen investieren können, brauchen wir Einspeise-Gesetze, die auch Ökostrom vergüten, der im Ausland produziert wurde. Die Kapitalmärkte sind bereit, eine großräumige europäische Stromversorgung
zu finanzieren. Voraussetzung freilich sind stabile politische Rahmenbedingungen. Theoretisch kann zum Beispiel Spanien ein Drittel des gesamten europäischen Strombedarfs über Sonnen- und Windkraft und Meeresenergie erzeugen. Aber ohne entsprechende Netzstruktur funktioniert das in der Praxis nicht.

Genau betrachtet ist ökologische Energiepolitik ein wesentlicher Teil einer modernen
Sozialpolitik. Denn „der kleine Mann“ und „die kleine Frau“ werden
zum Beispiel als Erste auf Autofahren verzichten müssen, wenn der
Ölpreis und Benzinpreis weiter ansteigt. Und viele Deutsche werden im
kommenden Winter frieren, weil sie die alten Energien nicht mehr
bezahlen können. Der Umstieg auf preiswertere Alternativen ist nicht
nur ökologisch, sondern auch sozial geboten. Bioenergie und Pellets
sind schon heute preiswerter als fossile Brennstoffe und
Antriebsstoffe. Pellets kosteten bereits im Sommer 2008 über die Hälfte weniger
als Erdöl oder Erdgas.

Schon seit den Jahren 2006 und 2007 waren an der Leipziger Strombörse Ökoenergien an einigen Tagen preiswerter als fossil-atomarer Strom. Diese Trends haben sich seit dem fortgesetzt. Das größte Umweltproblem ist die Nichtinformiertheit – bzw. die allzu komplexen Zusammenhänge, die aber simpel und attraktiv auf den Boden der realen Umsetzung geholt werden können – der Bevölkerung und häufig noch der fehlende politische Wille zur notwendigen Veränderung.

Diese notwendige Komplexitätsreduktion leisten wir von eozwei.

Im Bereich Ökostrom sieht es – wie beschrieben – so aus. Der Verivox-Ökostrompreisindex fiel im Monat Juli auf durchschnittlich 24,3 ct/kWh, der bundesweite Durchschnitt bei der konventionellen Grundversorgung lag hingegen bei 26,7 ct/kWh. D.h. Ökostrom ist bereits heute günstiger zu haben als der dreckige konventionelle Strom. Also – warum nicht gleich heute umsteigen?

Ja wenn das so ist. Was kann man denn im Bereich Strom hier – gleich tun?     

Ökostrom kaufen, bespielsweise von der naturstrom AG, von der greenpeace energy eG, von Lichtblick oder von der EWS Schönau kann man kostengünstig – wie gesehen, sogar günstiger als beim Grundversorger – nahezu klimaneutral Strom ordern und sich sicher versorgen lassen.

Also auf geht´s, jetzt heißt es loslegen.

Die Links führen Sie direkt auf die jeweiligen Vertrags-Unterzeichnungs-Seiten der Anbieter, damit Sie nicht noch lange suchen müssen. Das sind die besten unabhängigen Ökostromangebote, mit den entsprechenden Ökostromsiegeln (Ökostromsiegel in Gold & OK-Power-Siegel). Damit kann man sich sicher sein, dass nicht nur günstig und gut gekauft wird, sondern dass auch noch der Service beim Wechsel und danach stimmt!

Auch dafür stehen wir. Bald sind wir unter www.eo2.de erreichbar.

Also bleiben Sie am Ball! Wir halten Sie gern auf dem “energiegeladenen” Laufenden …