Batteriebetrieb konkret gerechnet

+ 07.12.2012 + Das neue Green-Portal der deutschen Wirtschaftswoche stellt eine konkrete Rechnung mit Akkus für Solarstrom an.

Es war lange Jahre der Traum vieler Besitzer einer Fotovoltaikanlage: Ihren Strom nicht nur ins Netz einzuspeisen, sondern ihn zu 100 Prozent selbst zu verbrauchen. Bisher fehlten aber die dafür nötigen Batterien, um den Strom für wolkige Tage oder die Nacht zu speichern. Das ändert sich jetzt, denn immer mehr Unternehmen wie der Energieversorger RWE bringen Keller-Akkus auf den Markt.

Hinzu kommt, dass es sich zunehmend auch finanziell lohnt, den Strom vollständig selbst zu nutzen. Denn die Einspeisevergütung für Fotovoltaikanlagen ist inzwischen unter 20 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Und es geht weiter abwärts. Gleichzeitig kostet der Strom aus der Steckdose in manchen Regionen mittlerweile schon mehr als 25 Cent. Hier steigen die Preise. Je breiter diese Schere wird, desto attraktiver der Eigenverbrauch. Bisher war es aber so, dass Solaranlagenbesitzer bei geschicktem Timing nur auf eine Eigennutzung von 30 Prozent kamen. Waschmaschinen und regelbare Kühl- und Gefrierschränke liefen dann, wenn die Sonne schien.

Energiepreissteigerungen

Akkus, die Strom speichern, können diesen Anteil erheblich erhöhen. Die Batterien nehmen den Strom vom Dach auf, wenn er nicht sofort verbraucht wird und geben ihn bei Bedarf wieder ab. Bisher scheiterten Solaranlagenbesitzer an den hohen Kosten für solche Systeme. Doch jetzt könnte eine Abwärtsspirale in Gang kommen. RWE gab erst kürzlich bekannt, ab 2013 in das Solarspeichergeschäft einzusteigen. HomePower solar heißt das RWE-System, das zugleich Managementfunktionen übernimmt. Außer als Stromspeicher fungiert es als Mittler zwischen den Solarzellen auf dem eigenen Dach, den Geräten im Haushalt und dem öffentlichen Stromnetz, das den Restbedarf beisteuert. Der Eigenverbrauch lässt sich durch ein solches System auf mindestens 70 % hochschrauben.

Der kleinste Speicher im Angebot, der rund sechs Kilowattstunden aufnehmen kann, kostet 15500 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für den Einbau und die der Solarzellen, die mit gut 1000 Euro pro Kilowatt peak – das bedeutet, sie erzeugen bei maximaler Sonneneinstrahlung pro Stunde eine Kilowattstunde Strom – veranschlagt werden müssen. Trotzdem soll sich die Anschaffung der Kellerbatterie lohnen. „Sie amortisieren sich innerhalb ihrer Lebensdauer“, verspricht RWE. Die liegt bei 20 Jahren.

Das ist die Rechnung, die dahinter steht: Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt zahlt bei einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden bei einem angenommen Preis von 25 Cent pro Kilowattstunde pro Jahr 1250 Euro für Strom aus dem Netz. Setzt man einen Stromspeicher ein, sinken die Kosten bei Berücksichtigung der Einspeisevergütung und der Einsparung durch selbst erzeugten Strom von 1250 auf knapp 100 Euro pro Jahr. Damit lässt sich tatsächlich eine Amortisationszeit von etwa 20 Jahren erreichen. Wahrscheinlich geht es sogar schneller. Denn der Strompreis steigt stetig an, im kommenden Jahr allein wegen der Abgaben nach dem Erneuerbare Energien Gesetz um rund zwei Cent pro Kilowattstunde. Und manche Versorger, so klagt Bundesumweltminister Peter Altmaier, satteln noch ein bisschen drauf.

PV günstiger als Steckdosenstrom
© solarwirtschaft.de | bmu.de

Außer Neueinsteiger RWE bieten unter anderem Aleo Solar in Oldenburg, Conergy Deutschland und Solarworld in Bonn Solarstromspeicher an. Die Bonner setzen allerdings Bleiakkus ein, die nur zur Hälfte entladen werden dürfen. Deren System, das Solarzellen mit 6,5 Kilowatt peak und einen Akku mit einer Kapazität von 6,9 Kilowattstunden umfasst, ist mit einem Startpreis von knapp 20000 Euro insgesamt günstiger als das von RWE. Andererseits: Geräte, die Drehstrom brauchen, im wesentlichen also Durchlauferhitzer, Elektroherd und Backofen, können die meisten Solarstromspeicher nicht versorgen. Eine Ausnahme ist das RWE-System.

Verbraucher können sich darauf freuen, dass die Preise für große Heimakkus in den kommenden Jahren sinken, weil Hersteller sie in größeren Stückzahlen fertigen. Denn außer für Solaranlagen werden sie auch für Elektroautos benötigt, deren Boom tatsächlich noch kommen könnte. Spätestens dann lohnt es sich wirklich, Solarzellen für den Eigenverbrauch aufs Dach zu schrauben, zumal deren Preis in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken ist. Solarzellen mit einer Leistung von einem Kilowatt peak kosten heute zwischen 1000 und 2000 Euro. Vor zehn Jahren waren es noch 5 mal mehr.

Quelle:
Wirtschaftswoche Green 2012

Solarmedia | Guntram Rehsche 2012

 

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Zehn kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Mit zehn einfachen und kostenlosen Klimaschutz- und Energiespar-Maßnahmen pro Jahr mehrere Tonnen CO2 und rund 600 Euro einsparen.

Im Grunde ihres Herzens sind die Deutschen Klimaretter und Energiesparfüchse. Umfragen wie zuletzt von Forsa unterstreichen das theoretisch hohe Interesse an Energiesparmaßnahmen. „Aber es braucht Zeit, bis die Erkenntnisse und der Wille zum Energiesparen im Alltag ankommen. Das liegt nicht nur an der eigenen Trägheit, sein Verhalten zu verändern. Es mangelt oft an fundierten Informationen und am Geld“, sagt Birgit Holfert, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Genauso wenig, wie viele Haushalte ihre Energiekosten kennen, wissen sie etwas über den Effekt der einzelnen Energiespar-Maßnahmen. „Es ist für einen Haushalt relativ schwer, seinen Energieverbrauch im Auge zu behalten“, sagt Immanuel Stieß vom ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung).

„Die aktuelle Flut an Energiespar-Tipps erreicht leider bislang nur die Engagierten. Alle anderen kapitulieren. Am Ende bringt es daher oft mehr, wenn man sich auf ein überschaubares Maßnahmenbündel fokussiert.“ Außerdem fehle laut Stieß häufig der anschauliche Bezug der Energiespartipps zum Alltag und den Lebensumständen der Verbraucher.

„Nicht jeder kann sich beispielsweise den Kauf energieeffizienter Geräte leisten“, weiß Stieß. „Und wer weiß schon, wie viel 300 Kilowattstunden Strom sind?“

Das unabhängige Verbraucherportal €O2 – Die Klimasparformel hat gängige Energiespar- und Klimaschutztipps analysiert und ein Ranking gemessen an ihrer Wirkung erstellt – sowohl für den Strom- als auch für den Wärme-/ Gasverbrauch. „Unser Anspruch ist, dass jeder unabhängig von seinem Haushaltsbudget die Maßnahmen umsetzen kann. Wir wollen mit dem Gewinnklima-Ranking den Verbrauchern eine praktische Orientierung geben und ihnen zeigen, wie viel jeder allein mit einem bewussten Energieverhalten sparen kann, ohne dabei verpflichtend in neue Geräte zu investieren“, erklärt Nils Grün, Mitgründer von €O2.

Das Ergebnis: Mit den nachstehend angeführten Strom- und Wärmespartipps kann ein Haushalt pro Jahr über 1.000 Kilowattstunden Strom und über 5.500 Kilowattstunden Gas sparen und so seine Energiekosten um rund 600 Euro pro Jahr senken.

Die größte Klimaschutzwirkung gemessen am CO2-Ausstoß hat mit Abstand der Wechsel zu Ökostrom mit 1.509 Kilogramm weniger CO2 und zu Ökogas mit 2.530 Kilogramm weniger CO2. Wer hingegen weiter auf fossile Energien setzt, der benötigt bei gleichem Energieverbrauch jährlich 121 (Strom) beziehungsweise 202 Bäume (Gas), um die mit seinem Energieverbrauch freigesetzte Menge an CO2 wieder aus der Atmosphäre zu binden.

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Energiespar-Ratgeber

Was kann man denn für den Klimaschutz und gleichzeitig vor allem für seinen Geldbeutel im Bereich Strom und Gas – hier JETZT tun?

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Also am Ball bleiben! Wir halten Sie gern auf dem “energiegeladenen” Laufenden …

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