Profitieren durch Abriss oder Sanierung genau abwägen

Sanierung

„Wohnst du schon oder sanierst du noch?“, fragt so mancher Spötter den sanierungswilligen Hauseigentümer. Dabei gebe es viele gute Gründe, die für eine Sanierung alter Bausubstanz sprächen, sagt Andreas Skrypietz, Projektleiter der bundesweiten Klimaschutz- und Beratungskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). „Vor der Entscheidung Neubau oder Sanierung sollten die Hauseigentümer immer vergleichen, ob sich eine energetische Sanierung nicht eher lohnt. Eigene Ansprüche und rechtliche Grundlagen sind mit einer Bestandssanierung manchmal viel eher zu erfüllen.“ Zudem könne der Sanierer am Ende nicht nur von staatlicher Förderung profitieren, sondern fühle sich auch in einem Haus mit Geschichte wohl.

Gebäude aus den Wirtschaftswunderjahren im Fokus

Von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland seien etwa zwölf Millionen vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen sanierungsbedürftig und unwirtschaftlich. „Gerade die Gebäude aus den Wirtschaftswunderjahren, als keine Rücksicht auf Heizölkosten genommen werden musste, werden jetzt für die teils jungen Käufer interessant“, so Skrypietz. Bungalows, Atrium- oder Reihenhäuser stünden samt Grundstück günstig zum Verkauf, hätten aber oft eine schlechte Energiebilanz.

Individuelle Entscheidungen: Bei jedem Einzelfall Fachmann zu Rate ziehen

Sei der Rohbau in Ordnung und erhaltenswert, sei die Sanierung einem Abriss vorzuziehen, seien sich Experten jüngst bei der Veranstaltung „Modellprojekte im Bestand“ in Neu-Ulm einig gewesen. „Das stimmt vor allem dann, wenn es den Sanierungswilligen reicht, energetisch gute Türen und neue Fenster einzusetzen und Fassade und Dach zu dämmen“, sagt Skrypietz. Wenn sich bei einer Kostenabschätzung herausstelle, dass zu viel Geld in die Sanierung gesteckt werden müsse, dann sollte lieber über einen Abriss nachgedacht werden. Skrypietz dazu: „Das muss in jedem einzelnen Fall ein Fachmann einschätzen.“

Juristische Fallstricke beachten, wenn altes Grundstück genutzt werden soll

Grundsätzlich sei guter Rat nötig: Denn in der Vorplanung zum Neubau lauerten auch juristische Fallstricke, etwa wenn das Grundstück anders als bisher genutzt werde oder zusätzlich aufgestockt werden soll. „Für Viele erscheint es von Vorteil, wenn der Garten schon hohe, alte Bäume hat oder der Weg zum Einkaufen nicht so weit ist, weil das zu sanierende Haus schon in der gewohnten Umgebung steht. Ganz anders sieht es bei einem Neubau auf der ‚grünen Wiese‘ aus, wo die Strukturen erst noch wachsen müssen.“

Sanierern wird finanziell unter die Arme gegriffen

Der Sanierer jedenfalls stehe finanziell nicht allein da: die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (Bafa) griffen ihnen unter die Arme. Nehme der Hausbesitzer solche einzelnen Sanierungen in Angriff, seien von der KfW Kredite zu 1,0 Prozent Zinsen bis zu maximal 75.000 Euro pro Wohneinheit für energetische Sanierungen mit fünf oder 12,5 Prozent Tilgungszuschuss, je nach Sanierungsstandard, zu erwarten.

Wer für die energetische Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses eigene Mittel einsetze, könne statt eines Kredits direkt bei der KfW einen Investitionszuschuss beantragen – und zwar vor Beginn der Sanierung: bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit je nach Standard der Sanierung die erreicht werde und der Höhe der Investitionen. Für energetische Einzelmaßnahmen gewährt die KfW einen Investitionszuschuss von neuerdings bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit. „Bei den Anträgen dazu sollte immer auch ein Energieberater mit von der Partie sein. Nur er kann die Anträge ausfüllen und bei der KfW abgeben.“

Angebote von Neubau und Sanierung miteinander vergleichen

„Für Abriss oder Neubau gibt es leider keine Faustregel. Mit einem Fachmann sollten alle Vor- und Nachteile, nicht nur die finanziellen, gründlich durchgegangen werden. Wichtig bei der Entscheidung sind auch die eigenen Anforderungen und Wünsche sowie der Zustand der Immobilie.“ Hilfreich sei es auch, sich sowohl für die Sanierungsschritte, als auch für einen kompletten Neubau Angebote einzuholen. Auf keinen Fall sollten die staatlichen und auch örtlichen Förderprogramme unbeachtet bleiben, so Skrypietz.

Kostenloser Energie-Check der DBU zeigt energetisches Niveau des Altbaus

Einen ersten Eindruck darüber, auf welchem energetischem Niveau das eigenen Haus ist, verschafft der kostenlose Energie-Check von „Haus sanieren – profitieren“. Das Kernstück der DBU-Kampagne wird von dazu geschulten Handwerkern, Architekten oder Energieberatern in Ein- und Zweifamilienhäusern in zwanzig Minuten durchgeführt. „Einen solchen Termin können die Hausbesitzer gleich dazu nutzen, den Energie-Checker um eine erste Einschätzung zu einer Sanierung zu fragen“, rät Skrypietz.

 

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Hintergrund:

Haus­halte ver­brau­chen im­mer weni­ger Ener­gie für Woh­nen

WIESBADEN – Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist in Deutschland weiter rückläufig. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verringerte sich der Verbrauch von Haushaltsenergie 2011 im Vergleich zum Vorjahr – bereinigt um Temperaturschwankungen – um 6,7 Prozent. Zwischen 2005 und 2011 sank der Energieverbrauch um insgesamt 10,3 Prozent, im Vergleich zu 2000 sogar um 17,7 Prozent.

Der Rückgang betrifft vor allem den Einsatz von  Heizöl. Von 2005 bis 2011 verringerte sich der Mineralölverbrauch in privaten Haushalten um 25,5 Prozent. Der Verbrauch von Erdgas sank ebenfalls stark um 20,7 Prozent. Der Stromverbrauch stagniert nahezu seit 2005.

Grafik: destatis.de

© Grafik: destatis.de

Sonstige Energieträger wie etwa Brennholz und Holzpellets legten dagegen zu: Der Verbrauch stieg mit 37,6 Prozent kräftig an.

Die meiste Energie wird fürs Heizen gebraucht. 2011 wurden gut 70 Prozent der gesamten Haushaltsenergie dafür eingesetzt. Allerdings ist der Energieverbrauch für Raumwärme in den letzten Jahren stark gesunken. Er war 2011 um 13,4 Prozent geringer als 2005. Im Vergleich zu 2005 sank der Wärmebedarf pro Quadratmeter um 16,2 Prozent. Und dies, obwohl im gleichen Zeitraum die Zahl der Haushalte und die Wohnfläche pro Haushalt stieg.

Weniger gut sieht es in anderen Bereichen aus. Dass für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte 2,3 Prozent mehr Strom verbraucht wird, ist auf den so genannten Rebound-Effekt zurückzuführen. Die Geräte wurden zwar sparsamer, weil aber mehr elektrische Geräte eingesetzt werden, ist der Einsparerfolg mehr als wettgemacht.

Eine detaillierte Aufschlüsselung zum Energieverbrauch privater Haushalte findet sich auf destatis.de

Quelle: destatis.de

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Hier finden Sie die Guten Gründe für die gewinnbringende Klimaneutralität.

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Zehn kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Mit zehn einfachen und kostenlosen Klimaschutz- und Energiespar-Maßnahmen pro Jahr mehrere Tonnen CO2 und rund 600 Euro einsparen.

Im Grunde ihres Herzens sind die Deutschen Klimaretter und Energiesparfüchse. Umfragen wie zuletzt von Forsa unterstreichen das theoretisch hohe Interesse an Energiesparmaßnahmen. „Aber es braucht Zeit, bis die Erkenntnisse und der Wille zum Energiesparen im Alltag ankommen. Das liegt nicht nur an der eigenen Trägheit, sein Verhalten zu verändern. Es mangelt oft an fundierten Informationen und am Geld“, sagt Birgit Holfert, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Genauso wenig, wie viele Haushalte ihre Energiekosten kennen, wissen sie etwas über den Effekt der einzelnen Energiespar-Maßnahmen. „Es ist für einen Haushalt relativ schwer, seinen Energieverbrauch im Auge zu behalten“, sagt Immanuel Stieß vom ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung).

„Die aktuelle Flut an Energiespar-Tipps erreicht leider bislang nur die Engagierten. Alle anderen kapitulieren. Am Ende bringt es daher oft mehr, wenn man sich auf ein überschaubares Maßnahmenbündel fokussiert.“ Außerdem fehle laut Stieß häufig der anschauliche Bezug der Energiespartipps zum Alltag und den Lebensumständen der Verbraucher.

„Nicht jeder kann sich beispielsweise den Kauf energieeffizienter Geräte leisten“, weiß Stieß. „Und wer weiß schon, wie viel 300 Kilowattstunden Strom sind?“

Das unabhängige Verbraucherportal €O2 – Die Klimasparformel hat gängige Energiespar- und Klimaschutztipps analysiert und ein Ranking gemessen an ihrer Wirkung erstellt – sowohl für den Strom- als auch für den Wärme-/ Gasverbrauch. „Unser Anspruch ist, dass jeder unabhängig von seinem Haushaltsbudget die Maßnahmen umsetzen kann. Wir wollen mit dem Gewinnklima-Ranking den Verbrauchern eine praktische Orientierung geben und ihnen zeigen, wie viel jeder allein mit einem bewussten Energieverhalten sparen kann, ohne dabei verpflichtend in neue Geräte zu investieren“, erklärt Nils Grün, Mitgründer von €O2.

Das Ergebnis: Mit den nachstehend angeführten Strom- und Wärmespartipps kann ein Haushalt pro Jahr über 1.000 Kilowattstunden Strom und über 5.500 Kilowattstunden Gas sparen und so seine Energiekosten um rund 600 Euro pro Jahr senken.

Die größte Klimaschutzwirkung gemessen am CO2-Ausstoß hat mit Abstand der Wechsel zu Ökostrom mit 1.509 Kilogramm weniger CO2 und zu Ökogas mit 2.530 Kilogramm weniger CO2. Wer hingegen weiter auf fossile Energien setzt, der benötigt bei gleichem Energieverbrauch jährlich 121 (Strom) beziehungsweise 202 Bäume (Gas), um die mit seinem Energieverbrauch freigesetzte Menge an CO2 wieder aus der Atmosphäre zu binden.

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… für die direkte Umsetzung:

Hier können Sie direkt an die Umsetzung gehen. Sie bekommen den kostenlosen Umsetzungsfahrplan und können direkt Starten.

Energiespar-Ratgeber

Was kann man denn für den Klimaschutz und gleichzeitig vor allem für seinen Geldbeutel im Bereich Strom und Gas – hier JETZT tun?

PV günstiger als Steckdosenstrom
© solarwirtschaft.de | bmu.de

Mit Ökostrom, beispielsweise von der naturstrom AG, von der greenpeace energy eG, von Lichtblick oder von der EWS Schönaukann man kostengünstig – sogar günstiger als beim Grundversorger – nahezu klimaneutral Strom kaufen und sich sicher versorgen lassen.

Innovationsgas mit Herkunftsgarantie
Polarstern hat für seine Kunden Ökogas aus 100% Biogas. Keine Beimischungen, keine Kompromisse. Das Ökogas stammt aus den Abfällen einer ungarischen Zuckerfabrik. Wichtig ist: Exakt so viel Energie, wie Sie verbrauchen, wird für Sie als saubere Energie produziert. Das zertifiziert der TÜV.

Informieren Sie sich über Polarsterns Innovations-Ökogas und werden Sie Kunde bei den Zukunftsmachern.

Bleiben Sie hier auf dem Laufenden und L I K E n Sie Die Klimasparformel & WERDEN Sie Oben rechts FOLLOWER unseres Blogs eozwei über “Follow Blog via Email” und freuen Sie sich auf mehr von uns … Danke dafür!

Bald sind wir unter www.eo2.de erreichbar.

Also am Ball bleiben! Wir halten Sie gern auf dem “energiegeladenen” Laufenden …

Hier können Sie über unseren E-Mail-Newsletter neue Informationen rund um die Doppelgewinnermacher €O2 bekommen. Wenn Sie den kostenlosen Umsetzungsfahrplan mit einer Ersparnis von 600€ pro Jahr bekommen und direkt Starten möchten, dann tragen Sie hier Ihre Kontaktdaten ein und wir senden  Ihnen den Plan umgehend zu.

Also, dabei sein und tragen Sie sich ein! Auf in die Zukunft der Klima- & Geldspar-Optimierung.

Viel Freude beim Umsetzen, wünscht das Team von €O2!

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