1,5 Mio. Fahrzeuge könnten mit Biomethan betankt werden

CO2-Vermeidung EE

Fahrzeuge mit CNG (Compressed Natural Gas) auf Biogasbasis könnten einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Doch auf diesem Sektor tue sich aber bislang wenig, heißt es in einer Mitteilung des Fachverbandes Biogas e.V.. Dabei kann Biomethan am Ort seiner Erzeugung in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist und zu einer der rund 900 Erdgastankstellen in Deutschland transportiert werden.

Die CO2-Einsparungen im Vergleich zu fossilen Kraftsoffen sind hoch: Werde der Fermenter zur Biogasherstellung vor allem mit Mais und nur wenig Gülle beschickt liege die Einsparung bei 66 Prozent. Würden hingegen Reststoffe vergoren liege der CO2-Ausstoß nur noch bei 15 g je Kilometer – und damit 90 Prozent unter dem vergleichbaren fossil betankten PKW.

Mit immerhin knapp 100.000 Erdgasfahrzeugen sei Deutschland in Europa zwar vorne mit dabei. Das es aber noch Potenzial nach oben gibt, beweise Italien: Über Steuererleichterungen, Prämien beim Neuwagenkauf, Ausnahmeregelungen bei Verkehrsbeschränkungen und Subventionen beim Ausbau des Erdgastankstellennetzes konnte der Bestand dort von 382.000 im Jahr 2005 auf 785.000 im Jahr 2011 verdoppelt werden.

Das Potenzial an Biomethan zur Nutzung als CNG wäre auch in Deutschland vorhanden, so der Fachverband. Nach dessen Berechnungen können mit den bisher nicht genutzten vergärbaren Abfallstoffen und Nebenprodukten 1,5 Millionen Fahrzeuge mit Biomethan betrieben werden. Dies sei 15 Mal so viel wie die derzeit in Deutschland zugelassenen Erdgasfahrzeuge.

Um die Vorteile von Biomethan als Kraftstoff optimaler nutzen zu können, fordert der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas daher neue Rahmenbedingungen. So müsse der Handel und die Anrechenbarkeit der positiven Klimaeffekte von Biomethan in der Biokraftstoffquote erleichtert und die Anreize zum Einsatz von Methan als Kraftstoff bei der Errichtung von Tankstellen und bei der Anschaffung von Fahrzeugen erhöht werden. Auch müsse der verminderte Mineralölsteuersatz für Erdgas und Biomethan über das bis jetzt festgelegte Datum 31.12.2018 gelten, damit für Tankstellenbetreiber und Autofahrer Planungssicherheit besteht.

Denn schließlich sei kein anderer Kraftstoff der sogenannten „zweiten Generation“ so effektiv wie Biogas: Von einem Hektar Energiepflanzen könnten fünf PKW ein Jahr lang tanken.

Quelle: Fachverband Biogas e.V.

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Zehn kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Mit zehn einfachen und kostenlosen Klimaschutz- und Energiespar-Maßnahmen pro Jahr mehrere Tonnen CO2 und rund 600 Euro einsparen.

Im Grunde ihres Herzens sind die Deutschen Klimaretter und Energiesparfüchse. Umfragen wie zuletzt von Forsa unterstreichen das theoretisch hohe Interesse an Energiesparmaßnahmen. „Aber es braucht Zeit, bis die Erkenntnisse und der Wille zum Energiesparen im Alltag ankommen. Das liegt nicht nur an der eigenen Trägheit, sein Verhalten zu verändern. Es mangelt oft an fundierten Informationen und am Geld“, sagt Birgit Holfert, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Genauso wenig, wie viele Haushalte ihre Energiekosten kennen, wissen sie etwas über den Effekt der einzelnen Energiespar-Maßnahmen. „Es ist für einen Haushalt relativ schwer, seinen Energieverbrauch im Auge zu behalten“, sagt Immanuel Stieß vom ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung).

„Die aktuelle Flut an Energiespar-Tipps erreicht leider bislang nur die Engagierten. Alle anderen kapitulieren. Am Ende bringt es daher oft mehr, wenn man sich auf ein überschaubares Maßnahmenbündel fokussiert.“ Außerdem fehle laut Stieß häufig der anschauliche Bezug der Energiespartipps zum Alltag und den Lebensumständen der Verbraucher.

„Nicht jeder kann sich beispielsweise den Kauf energieeffizienter Geräte leisten“, weiß Stieß. „Und wer weiß schon, wie viel 300 Kilowattstunden Strom sind?“

Das unabhängige Verbraucherportal €O2 – Die Klimasparformel hat gängige Energiespar- und Klimaschutztipps analysiert und ein Ranking gemessen an ihrer Wirkung erstellt – sowohl für den Strom- als auch für den Wärme-/ Gasverbrauch. „Unser Anspruch ist, dass jeder unabhängig von seinem Haushaltsbudget die Maßnahmen umsetzen kann. Wir wollen mit dem Gewinnklima-Ranking den Verbrauchern eine praktische Orientierung geben und ihnen zeigen, wie viel jeder allein mit einem bewussten Energieverhalten sparen kann, ohne dabei verpflichtend in neue Geräte zu investieren“, erklärt Nils Grün, Mitgründer von €O2.

Das Ergebnis: Mit den nachstehend angeführten Strom- und Wärmespartipps kann ein Haushalt pro Jahr über 1.000 Kilowattstunden Strom und über 5.500 Kilowattstunden Gas sparen und so seine Energiekosten um rund 600 Euro pro Jahr senken.

Die größte Klimaschutzwirkung gemessen am CO2-Ausstoß hat mit Abstand der Wechsel zu Ökostrom mit 1.509 Kilogramm weniger CO2 und zu Ökogas mit 2.530 Kilogramm weniger CO2. Wer hingegen weiter auf fossile Energien setzt, der benötigt bei gleichem Energieverbrauch jährlich 121 (Strom) beziehungsweise 202 Bäume (Gas), um die mit seinem Energieverbrauch freigesetzte Menge an CO2 wieder aus der Atmosphäre zu binden.

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Energiespar-Ratgeber

Was kann man denn für den Klimaschutz und gleichzeitig vor allem für seinen Geldbeutel im Bereich Strom und Gas – hier JETZT tun?

PV günstiger als Steckdosenstrom
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Bald sind wir unter www.eo2.de erreichbar.

Also am Ball bleiben! Wir halten Sie gern auf dem “energiegeladenen” Laufenden …

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Viel Freude beim Umsetzen, wünscht das Team von €O2!

Wer ist eigentlich wirklich schuld an den immer weiter steigenden Ennergiepreisen?

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