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Von unsolidarischen Stromzockern

 

Mit 7 schnellen Maßnahmen im Haushalt bis zu 570 € Mehr Geld jährlich.

Das große Stromspar-Spiel

Die Strompreise steigen bald wieder. Wer jetzt den Verbrauch reduziert, kann Hunderte Euro sparen und schützt zudem das Klima. Wie das schnell, günstig und mit wenig Aufwand geht, zeigt Ihnen dieses interaktive Spiel von SPIEGEL ONLINE und co2online.

Mit 7 schnellen Maßnahmen im Haushalt bis zu 570 € Mehr Geld jährlich.

 

[weiter zur Quelle: Strom sparen: Die besten Tipps als interaktives Spiel – SPIEGEL ONLINE]

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So entgehen Sie den steigenden Strompreisen

In vielen Großstädten erhöhen sich zum Jahreswechsel die Kosten der Netzinfrastruktur und die staatlichen Umlagen. Wie Sie bei Strom und Gas sparen – und was Sie beim Wechsel beachten müssen.

Strom wird wieder einmal teurer. In vielen deutschen Großstädten erhöhen sich zum Jahreswechsel die Kosten der Netzinfrastruktur. Da zeitgleich auch noch staatliche Umlagen steigen, müssen Verbraucher 2016 unterm Strich mehr zahlen.

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Am stärksten fällt die Erhöhung der Netznutzungsentgelte im sächsischen Dresden aus. Aktuell zahlt eine Familie mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) hier 260 Euro netto für die Benutzung der Stromnetze. Im kommenden Jahr sollen sich die Kosten auf 284 Euro erhöhen. Auch im nordrhein-westfälischen Düsseldorf fällt die Preisanpassung mit 24 Euro beziehungsweise 10,8 Prozent überdurchschnittlich hoch aus.

Bei einem Verbrauch von 5000 kWh, der einem Vier-Personen-Haushalt entspricht, ist im Saarland das Einsparpotenzial mit 324 Euro pro Jahr derzeit am größten. Der Durchschnittspreis für die Grundversorgung beträgt hier 1529 Euro, beim günstigsten Alternativversorger sind es hingegen durchschnittlich nur 1205 Euro. Selbst in Brandenburg und Bremen lassen sich durch die geschickte Wahl eines Stromtarifs noch 204 beziehungsweise 213 Euro sparen.

Sparpotenzial bei Gas

Auch beim Gas gib es „Klimatarife“

Wer bei der Wahl des Gasversorgers etwas von Biogas- oder sogenannten Klimatarifen hält, kann beim Preisvergleich online angeben, dass diese in die Kalkulation einfließen sollen. Beim Checken des neuen Stromtarifs kann man analog dazu die Option „Ökostrom“ auswählen. In jedem Fall sollte man auf eine Preisgarantie von minimal 12 Monaten setzen, damit sich plötzliche Kostensteigerungen nicht auf der Rechnung niederschlagen und so manche Ersparnis kurz- oder mittelfristig wieder zunichte machen.

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Ebenso wie beim Strom lohnt sich auch beim Gas der regelmäßige Preisvergleich. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh, mit dem eine durchschnittliche Doppelhaushälfte beheizt werden kann, ist das Sparpotenzial in diesem Jahr besonders hoch: Im Vergleich zu 2014, wo man durch einen geschickten Anbieterwechsel immerhin durchschnittlich 326 Euro sparen konnte, sind es im laufenden Jahr sogar 410 Euro. Denn während die durchschnittlichen Preise der Gasgrundversorger seit 2011 gestiegen sind, sanken die Preise der Alternativanbieter im gleichen Zeitraum.

Bilder: Infografiken €O2 | Quelle: Check24

[vollständig lesen: Strom wird teurer – So wechseln Sie den Anbieter – DIE WELT]

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Geldsorgen: Mehr Arbeitslose müssen an Ernährung und Heizung sparen

Immer mehr Arbeitslose in Deutschland leiden offenbar unter massiven Geldsorgen. Jeder dritte Erwerbslose konnte 2014 nicht regelmäßig eine vollwertige Mahlzeit zu sich nehmen.

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Immer mehr Arbeitslose in Deutschland geraten einem Zeitungsbericht zufolge in finanzielle Nöte. Im vergangenen Jahr habe jeder dritte Erwerbslose (34,6 Prozent) Schwierigkeiten gehabt, sich mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten zu können, schrieben Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Sie beriefen sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Innerhalb eines Jahres stieg demnach die Zahl der Betroffenen um 48 000 auf 1,07 Millionen.
Die Daten habe die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, vom Statistischen Bundesamt angefordert.

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Jeder fünfte Erwerbslose (19,1 Prozent) hatte danach Probleme, die Miete oder Rechnungen für Versorgungsleistungen rechtzeitig zu zahlen. Zwischen 2013 und 2014 habe sich die Zahl der Betroffenen um 62 000 auf 590 000 erhöht. „Die Absicherung im Fall von Erwerbslosigkeit wird immer brüchiger und schwächer“, kritisierte die Arbeitsmarktpolitikerin Zimmermann in den Funke-Zeitungen. (dpa)

Bild: Agentur für Arbeit (dpa)

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Klimakonferenz in Paris: Es geht ums Ganze – Kommentar

Am Montag,  30.11.2015 beginnt der wichtigste Termin des Jahres: In Paris verhandeln 195 Staaten darüber, ob unsere Erde halbwegs gesund bleibt. Die Mächtigen der Welt müssen ihren Bevölkerungen jetzt Opfer abverlangen.

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Krieg, Terror, Schuldendrama, Migration – 2015 war ein Jahr der Krisen und brennenden Probleme. Politik wurde zum rastlosen Krisenmanagement mit ungewissem Ausgang. Und obwohl noch viele Brandherde schwelen: Die größte Herausforderung kommt erst noch. Denn die Krisen dieses Jahres mögen erschütternd sein, doch sie sind geografisch begrenzt. Ab Montag, 30.11.2015 jedoch geht es ums Ganze. Um unseren Planeten, um unsere Zukunft, um die Lebensgrundlage der gesamten Menschheit.

Wir haben es in der Hand: Auf der Klimakonferenz in Paris wird sich beweisen, ob wir es ernst meinen mit dem Klimaschutz, ob wir unserer Verantwortung für uns und künftige Generationen gerecht werden, unsere Erde halbwegs gesund zu erhalten. Ob wir bereit sind, unser Konsumverhalten zu ändern, auf Bequemlichkeit und Wachstum, auf das ewige Mehr, Mehr, Mehr zu verzichten. Oder ob wir die Natur weiter ausbeuten wollen – mit verheerenden Folgen. Wissenschaftler haben gezeigt, welche gravierenden Folgen die Klimaerwärmung schon jetzt hat.

  • Die ersten 15 Jahre dieses Jahrtausends waren (mit einer Ausnahme) die 15 wärmsten seit Aufzeichnung der Daten.
  • Das Meereis am Nordpol, das Inlandeis der Antarktis und Grönlands sowie die Gletscher in den Gebirgen schmelzen.
  • Durch das Schmelzwasser der tauenden Gletscher und weil Meerwasser sich bei Erwärmung ausdehnt, steigt der Meeresspiegel. Sturmfluten werden gefährlicher.
  • Ganze Weltgegenden leiden häufiger unter Dürren, so die Mittelmeerregion und Westafrika.
  • Auch Deutschland wird häufiger von Extremwetterlagen heimgesucht, die Milliardenschäden verursachen und tödliche Folgen haben können: Durch die Hitzewelle im Sommer 2003 starben in Mitteleuropa Zehntausende Menschen.

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[weiterlesen auf Klimakonferenz in Paris: Es geht ums Ganze – Kommentar – SPIEGEL ONLINE]

Bild: AFP, SPIEGEL ONLINE

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Vorstoß vor der Klimakonferenz in Paris: Bundesregierung will Ausstieg aus Kohleverstromung fix machen

Ebnet die Bundesregierung noch in dieser Legilslaturperiode den Weg für den Aussteig aus der Kohlekraft? Die Opposition will dem Braten noch nicht trauen, die Versorger sind möglicherweise bereits einen Schritt weiter.

Wenige Tage vor Beginn der Welt-Klimakonferenz in Paris deutet sich eine spektakuläre Wende in der deutschen Energiepolitik an: Die Bundesregierung erwägt, noch in der laufenden Legislaturperiode den Ausstieg des Landes aus der klimaschädlichen Kohleverstromung zu organisieren. Ein Abschied von diesem Energieträger sei in einem Zeitraum von 20 bis 25 Jahren ohne Strukturbrüche in den Revieren hinzubekommen, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in Berlin.

Mit 7 schnellen Maßnahmen im Haushalt bis zu 570 € Mehr Geld jährlich.

[…]

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) scheint offen für die Überlegungen zu sein. „Für uns ist klar, dass die Energiewende eine strategische Ausrichtung hat“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Damit Deutschland seine Ökostrom-Ausbauziele erreichen kann, müsse der Anteil konventioneller Energieträger und insbesondere der Kohle am Energiemix sinken. Konkrete Planungen gebe es aber noch nicht.

[…]

Der Siegeszug der Erneuerbaren setzt den klassischen Energieriesen stark zu. Die Großhandels-Strompreise purzeln, Kraftwerke verlieren rasant an Wert. Branchenführer Eon versucht die Flucht nach vorn und spaltet zum Jahreswechsel sein konventionelles Erzeugungsgeschäft ab. Der schwedische Staatskonzern Vattenfall wiederum will seine gesamten Braunkohle-Aktivitäten in der Lausitz loswerden, weil sich die Regierung in Stockholm dem Klimaschutz verpflichtet fühlt.

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Bild: Das Braunkohlekraftwerk der Vattenfall AG in Jänschwalde (Brandenburg) war wohl die längste Zeit am Netz. Foto: dpa

Quelle: Vorstoß vor der Klimakonferenz in Paris: Bundesregierung will Ausstieg aus Kohleverstromung fix machen | Wirtschaft – Kölner Stadt-Anzeiger

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Neue Modelle bringen Energiewende auch zum Mieter

WIRSOL: Mit intelligentem Mieterstrom profitieren Immobiliengesellschaften und ihre Mieter von ökologischer Energiegewinnung.

Seit der Jahrtausendwende haben sich die Strompreise für Endverbraucher im Schnitt nahezu verdoppelt. Aber eine Trendumkehr ist möglich. Im Zuge der Energiewende rückt die dezentrale Energieversorgung in den Fokus. Eine besondere Rolle spielt dabei die Solarenergie. Die Selbstversorgung mit Strom bringt Unabhängigkeit von den großen Grundversorgern und bremst die Strompreisspirale.

Mit 7 schnellen Maßnahmen im Haushalt bis zu 570 € Mehr Geld jährlich.

Mit eigenem Ökostrom in die Zukunft

Mit Unterstützung von Profis kann heute jeder zum eigenen Energieversorger werden – mit sauberem Strom und hoher Kostenkontrolle. Das badische Unternehmen WIRSOL, das langjährige Erfahrung in der Realisierung auch großer Photovoltaik-Projekte hat, bietet künftig auch Mieterstrommodelle für Immobiliengesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften an. WIRSOL hilft bereits im Vorfeld bei der Projektierung, oder auch Finanzierung und Beantragung von Fördermitteln – und das anbieterunabhängig, orientiert an den konkreten Bedürfnissen vor Ort. Ein System, das für alle Beteiligten viele Vorteile mit sich bringt.

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Vorteile und sinkende Preise für Mieter

Während Hausbesitzer schon länger vom Sonnenstrom profitieren können, waren Mieter bisher benachteiligt. Die neuen Mieterstrom-Modelle können das ändern. Das Prinzip ist einfach: Mehrfamilienhäuser erzeugen ihren eigenen Strom mittels Photovoltaikanlage. Zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Netz trägt dazu bei, um etwaige auftretende Schwankungen auszugleichen. Die Abrechnung ist unabhängig von den Nebenkosten und läuft für die Mieter wie gewohnt. Das lässt den Mietern die freie Wahl.

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Quelle: Neue Modelle bringen Energiewende auch zum Mieter – sonnenseite.com

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Ungerechte Kostenverteilung: 350.000 ohne Strom

Im vergangenen Jahr wurde laut Bundesnetzagentur rund 350.000 Haushalten in der Grundversorgung der Strom abgestellt. Hauptgrund sind nicht gezahlte Stromrechnungen. Damit wird ein Problem deutlich: Die soziale Ungerechtigkeit bei der Energiewende.

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18.11.2015 –Während Haushaltskunden immer mehr Umlagen, Netzentgelte und Steuern auf ihren Strom zahlen, nehmen die Ausnahmen für die Industrie weiter zu. Zum neuen Jahr steigen wieder die Preise und das obwohl der Strom dank des starken Ausbaus der Erneuerbaren Energien immer günstiger wird. Die Preise für Strom an der Börse sind seit vielen Jahren auf Talfahrt und liegen bereinigt mit gut 6 Cent deutlich unter dem EU-Schnitt von gut 9 Cent je Kilowattstunde (kWh). Der durchschnittliche Haushaltspreis beträgt dagegen hierzulande laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft knapp 28 Cent je kWh, der EU-Durchschnitt liegt bei 20,5 Cent.

Die großen Unterschiede werden deutlich, wenn man sich die Bestandteile des Strompreises anschaut. Seit 2000 haben sich die Steuern, Abgaben und Umlagen für Privathaushalte beinahe verdreifacht. Die staatlichen Steuern und Abgaben machen mittlerweile mehr als die Hälfte des Strompreises aus, Netzentgelte schlagen mit weiteren 23 Prozent zu buche. Nur ein Viertel entfällt auf den Stromanbieter mit Stromerzeugung/Einkauf und Vertrieb.

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Das können viele Haushalte offenbar nicht mehr zahlen, 351.802 Haushaltskunden in der Grundversorgung wurden laut Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt 2014 zeitweise der Strom abgestellt. 2012 waren es noch rund 230.000.

Quelle: energiezukunft: Ungerechte Kostenverteilung: 350.000 ohne Strom

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (21 – 25)

“Wussten Sie, dass Erneuerbare Energien… den Urlaub schöner machen?…beliebter sind als Fußball? Erneuerbare Energien sind erste Wahl – dafür gibt es mehr als genug Fakten und Argumente”, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

„Das klassische deutsche Wirtschaftswunder vor 50 Jahren verdankten wir der Kohle. Ein Klimaproblem gab es damals noch nicht. Aber Kohle, Gas und Öl gehen zu Ende. Also brauchen wir neue Energiequellen. Denn ohne Energie gibt es weder Wachstum noch neue Arbeitsplätze. Wir können jetzt ein ökologisches Wirtschaftswunder schaffen.“ Franz Alt

Die Fakten und Argumente dazu wurden von der Agentur für Erneuerbare Energien zusammengestellt, neue Sichtweisen auf Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme. Geläufige Tatsachen treffen auf überraschende Einsichten, die man nicht mehr vergisst. Jeden Montag erscheint an dieser Stelle ein neuer Beitrag unserer Serie. Die Gründe 21 – 25 werden in heutigem Beitrag besprochen. Viel Freude dabei.


21. Drei Trillionen Helfer arbeiten an der Energieversorgung der Zukunft

Eine 3 mit 18 Nullen – so viele Mikroorganismen befinden sich durch­schnittlich in dem Gärbehälter einer Biogasanlage. Sie arbeiten nach dem Prinzip eines Kuhmagens: Unter Luftabschluss wandeln die winzigen Bakterien Gülle, Bioabfall oder Energiepflanzen in ein Gasgemisch um, das viel Methan enthält. Dieses sogenannte Biogas wird wiederum in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme umgesetzt oder aufbereitet in das Erdgasnetz eingespeist.

Energie aus Biogas ist klimaneutral, da nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie die Energiepflanzen im Laufe ihres Wachstums aufnehmen. Die Emissionsbilanz kann sogar unter Null sinken. Wenn Gülle oder Nebenprodukte aus der landwirtschaftlichen Produktion eingesetzt werden und Biogas das Verbrennen von fossilen Rohstoffen wie Öl und Kohle verhindert, wird der Atmosphäre de facto Kohlendioxid entzogen. Mehr als 4.000 Biogasanlagen produzieren heute in Deutschland etwa 1,6 Prozent des Stromverbrauchs. Damit ist die deutsche Branche mit ihren kleinen Helfern europaweit führend.

© Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

© Wie funktioniert eine Biogasanlage?


22. Soll und Haben: Erneuerbare Energien machen sich bezahlt.

Werden Erneuerbare Energien gefördert? Ja. Sind sie deshalb teurer? Nein. Ein Blick auf die Gesamtrechnung zeigt warum.

Soll-Seite: Was kosten Erneuerbare Energien?

Sonne, Wind und Wasser schicken keine Rechnung. Dennoch ist der Um­stieg auf Erneuerbare Energien kein Selbstläufer. Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden, die durch das Verbrennen von Erdöl, Erdgas oder Kohle entstehen, werden von den Strompreisen nicht berücksichtigt. Erneuer­bare Energien verursachen keine dieser sogenannten externen Kosten, müssen aber mit der fossilen Energieerzeugung konkurrieren. Die noch jungen Technologien benötigen deshalb eine Förderung, um faire Wettbewerbs­bedingungen zu schaffen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt deshalb den Einsatz Erneuerbarer Energien im Strom­sektor. Das EEG ermöglicht durch die Schaffung eines Absatz­marktes den Einstieg in die industrielle Serienproduktion. Innerhalb weniger Jahre sind moderne Solar-, Windenergie oder Biomasse­anlagen so deutlich billiger geworden.

Das EEG ist keine Subvention sondern verteilt die Mehrkosten für die Förderung von erneuerbarem Strom auf alle Stromkunden. Für einen durch­schnittlichen Haushalt beläuft sich dieser Beitrag auf weniger als 3 Euro im Monat. In der Bevölkerung besteht ein Konsens darüber, dass dies ein angemessener und zumutbarer Beitrag für die Förderung des wichtigsten Klimaschutzinstrumentes ist.

Ziel des EEG ist es aber auch, dass sich die Erneuerbaren Energien mittel­fristig ohne Förderung behaupten. Durch das Herab­setzen der Vergütungs­sätze ist gewährleistet, dass erneuer­barer Strom von Jahr zu Jahr weniger kostet. Die Wett­bewerbsfähigkeit erreichen die meisten Techno­logien in wenigen Jahren – und das auch, weil fossile Energien immer teurer werden.

Auch die Süddeutsche Zeitung hat dazu eine Rechnung aufgemacht:

Süddeutsche -Subventionen Energie
© Süddeutsche Zeitung – Subventionen Energie

Haben-Seite: Was bringen Erneuerbare Energien?

Die Preise für Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran steigen. In den letzten Jahren kletterte der Preis für ein Barrel Erdöl auf mehr als 140 Dollar. Zwar liegen die Preise aufgrund der einbrechenden Konjunktur momentan deutlich niedriger. Alle Analysten prognostizieren jedoch einen dauerhaften Preis­­anstieg für fossile Energien. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte kürzlich vor einem Preis von bis zu 200 Dollar pro Barrel Rohöl im Jahr 2013. Grund dafür ist das Ausbleiben von Investitionen in die Öl­­exploration wegen niedriger Preise. Steigt die Nachfrage nach dem Ende der Finanz­­krise wieder an, hat dies einen sprunghaften Preisruck zur Folge.

Erneuerbare Energien werden hingegen immer günstiger. Seit 1990 haben sich die Erzeugungskosten einer erneuerbaren Kilowattstunde durch­schnittlich halbiert. Die Mehrkosten Erneuerbarer Energien fallen gering aus, vergleicht man sie mit den Kosten für Landschaftszerstörung, Umwelt- oder Klimaschäden, die bei Kernkraft, Erdöl, Erdgas oder Kohle nicht auf der Rechnung stehen.

Die vermeintlich niedrigen Erzeugungskosten von Kernenergie und Kohle­strom halten einer näheren Überprüfung nicht stand. Diese Technolo­gien verursachen nicht nur externe Kosten, sondern wurden über Jahr­zehnte subventioniert:

  • Subventionen für Steinkohlebergbau (1950-2007): ca. 160-180 Mrd. Euro (BMWi)
  • Auslaufen des Steinkohlebergbaus (2008-2018): ca. 21,6 Mrd. Euro (MWME NRW)
  • Kerntechnische Forschung 1956-2007 (nur Bundeshaushalt): 40 Mrd. Euro (DIW)
  • Einpreisung von unentgeltlich zugeteilten Emissionszertifikaten in den Strompreis 2005-2007: 5 Mrd. Euro pro Jahr (VIK)

© BMWi: Einigung über die Beendigung des subventionierten Steinkohlebergbaus

© Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

© Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) (2005)


23. Erneuerbare Energien sind ein Standortvorteil

Die Ingenieurskunst ist eine Kernkompetenz deutscher Unternehmen. Das zeigt sich auch in der Erneuerbare-Energien-Industrie. Techno­logien „Made in Germany“ sind weltweit gefragt. Im vergangenen Jahr wurden damit 12 Milliarden Euro Exporterlöse erwirtschaftet. Das sichert auch Arbeitsplätze vor Ort.

Erneuerbare Energien sind deshalb neben dem Maschinenbau aus Sicht des deutschen Mittelstands die Wachstumsbranchen der nächsten Jahre. In einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 mittelständischen Unter­nehmern und Führungskräften bescheinigte ihnen die Mehrheit eine große Zukunftsfähigkeit – trotz aktueller Wirtschaftskrise.

© www.unendlich-viel-energie.de

© Umfrage: Akzeptanz Erneuerbare Energien 2015


24. Nina Ruge, Hannes Jaenicke und Sarah Wiener machen auch mit

… beim Wärmewechsel zu Erneuerbaren Energien.

Der Umstieg auf eine Holzheizung, Solaranlage oder Wärmepumpe ist nicht nur eine ökonomische Entscheidung. Immer mehr Menschen ist es wichtig, in den eigenen vier Wänden eine saubere und klimafreundliche Heizungstechnik einzusetzen. Beide Punkte erfüllen Heizungen auf Basis Erneuerbarer Energien. Holzheizung, Solaranlage oder Wärmepumpe sind nicht nur auf Dauer günstiger, sie schützen auch das Klima.

Das überzeugt nicht nur Fernsehstars wie Hannes Jaenicke und Nina Ruge. Auch Häuslebauer und Wohnungsbesitzer „von nebenan“ sind von den Vorteilen der Erneuerbaren Wärme überzeugt. Laut einer forsa-Umfrage sind 74 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich die Investition in eine Erneuerbare-Energien-Heizungsanlage lohnt.

© Forsa-Umfrage zum Wärmewechsel

© www.waermewechsel.de


25. Mit Biokraftstoffen geht beides: Tank UND Teller.

Nur ein Bruchteil der weltweit produzierten Agrargüter wird bisher als Bioenergie genutzt. Trotzdem sind die Weltpreise für Weizen oder Mais in der Vergangenheit in die Höhe geschnellt. Der Grund: Ernten waren wegen starker Dürren ausgefallen und die Lagerbestände der großen Agrarhändler lagen gleichzeitig sehr niedrig. Außerdem: Immer mehr Menschen wollen immer mehr Fleisch- und Milchprodukte konsumieren, dafür werden Getreide und Ölsaaten als Futtermittel benötigt.

Das Ergebnis: Im Frühjahr 2008 erreichten die Weltagrarpreise Rekordhöhen. Obwohl genügend Lebensmittel produziert wurden, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren, konnten sich die Ärmsten nicht ausreichend Nahrungsmittel leisten – das liegt vor allem an fehlender Verteilungsgerechtigkeit. In der Zwischenzeit sind die Preise für Getreide wieder deutlich gefallen. Und das obwohl die Nachfrage durch Biokraftstoffe weiter zugenommen hat.

Es gibt ausreichend Flächen, um Nahrung und Biokraftstoffe zu produzieren. Weltweit liegen mehrere Millionen Hektar Boden brach. In der Vergangenheit lohnte es sich für viele Kleinbauern nicht, Landwirtschaft zu betreiben – die Erzeugerpreise waren einfach zu niedrig. Der Einstieg in den nachhaltigen Anbau von Energiepflanzen bietet ihnen ein neues wirtschaftliches Standbein. Aber auch dabei gilt: Im Zweifel muss immer die Nahrungsmittelproduktion Vorrang haben.

© Hintergrundinformationen Bioenergie


Die 50 guten Gründe für Erneuerbare Energien erscheinen jede Woche an dieser Stelle. Nächste Woche erscheinen Nr. 26 – 30.

Zu den bisherigen Ausgaben:

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (1 – 5)

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (6 – 10)

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (11 – 15)

50 gute Gründe für Erneuerbare Energien (16 – 20)


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